Frame Processing

NOTE: Frame Processing wird im Speed Ramp Mode nicht unterstützt. Nähere Informationen finden Sie unter Speed Ramp Mode.

Mit der Option „Frame Processing“ können mehrere erfasste Frames in einem einzigen Aufzeichnungs-Frame zusammengefasst werden. Die Verschmelzung erfolgt, bevor das sich daraus ergebende Frame kodiert wird. Folgende Einstellungen sind im Rahmen des Modus „Frame Processing“ möglich: No Frame Processing, Frame Summing, Frame Averaging.

Wenn die Modi „Frame Summing“ oder „Frame Averaging“ angewählt sind, gilt die aktuelle Integrationszeit für alle Frames. Wenn die Integrationszeit nicht der gesamten Frame-Dauer (oder 360°) entspricht, bedeutet das, dass es zu Lücken zwischen den Bildern kommt, die zur Erstellung des kombinierten Frames verwendet wurden. Dies kann zu unerwarteten Bewegungsartefakten führen.

Die Auswirkung des Frame Processing ist nur während der Aufzeichnung sichtbar. Im Modus „Frame Summing“ bedeutet dies, dass sich zwischen Vorschau und Aufzeichnung die Belichtung ändert. Experimentieren Sie mit den Einstellungen für die Belichtung und das Frame Processing, bis Sie den gewünschten Effekt erhalten.

No Frame Processing

Es ist nur der normale „Frame Processing“-Modus aktiv. Die Auswahl „Frames to Process“ hat keinen Einfluss auf die Aufnahme.

Frame Summing

Mit „Frame Summing“ wird die angegebene Zahl von Einzelbildern in einem einzigen Frame zusammengefasst und die Belichtungszeiten der ursprünglichen Frames werden zusammengerechnet. Das sich daraus ergebende Frame hat eine effektive Integrationszeit, die der aktuellen Integrationszeit multipliziert mit der Anzahl an Frames entspricht.

Wenn Sie beispielsweise 16 als Wert für „Frames to Process“ auswählen und die Belichtung auf 1/48 s einstellen, ergibt sich für das resultierende Bild eine effektive Integrationszeit von 1/3 s (16 x 1/48).

Beim Frame Summing entsteht ein Bild, dass heller und eventuell auch verschwommener ist als jedes der Einzelbilder, so dass man diese Funktion auch nutzen kann, um denselben Effekt wie bei einer langen Belichtungszeit zu erzielen.

Frame Averaging

Mit „Frame Averaging“ wird die angegebene Zahl von Einzelbildern in einem einzigen Frame zusammengefasst, und aus allen Belichtungszeiten der ursprünglichen Frames wird der Mittelwert gebildet. Das sich daraus ergebende Frame hat eine effektive Integrationszeit, die der aktuellen Integrationszeit entspricht.

Wenn Sie beispielsweise 2 als Wert für „Frames to Process“ auswählen und die Belichtung auf 1/48 s einstellen, ergibt sich für das resultierende Bild immer noch ein Belichtungswert von 1/48 s kombiniert mit dem Effekt einer langen Belichtung.

Mithilfe des Frame Averaging können Sie neben dem Effekt einer langen Belichtung auch von einem reduzierten Rauschen profitieren. Allerdings hat die Mittelwertberechnung keinen Einfluss auf mögliche Bewegungsunschärfen.

NOTE: An RED-Kameras mit 8K-Sensoren kann maximal der Mittelwert von bis zu 2 Frames gebildet werden.

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